Phytotherapie

Phytotherapie fördert die natürliche Eigenregulation und wird gerne zur Linderung oder Prophylaxe von Krankheiten, in Therapien mit integriert. Jede Arzneipflanze hat ihr Indikationsgebiet wo Teile von Blüten, Wurzeln oder Blätter verwendet werden. Das größte Wirkspektrum zeigen dabei die sekundären Pflanzenstoffe (Polyphenole) mit einer Vielfalt von individuellen Stoffen wie, Flavonoide,  Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe , Saponine u.v.m. als geprüftes Arzneimittel sind sie in Apotheken als Trockenextrakte, Tinkturen oder Presssäfte in hoher Qualität erhältlich.

Im medizinischen Verständnis von Gesundheit und Krankheit basiert sie ohne Einschränkungen auf der (natur-)wissenschaftlichen Medizin, sie hat also keine eigenen Theorien oder Lehren hinsichtlich des menschlichen Körpers (Anatomie, Histologie), seiner Funktionsweise (Physiologie, Biochemie), der Entstehung und Erkennung von Krankheiten (Pathologie, Pathophysiologie, Pathobiochemie, Diagnostik) und der Art und Weise, wie Wirkstoffe Körperfunktionen beeinflussen (Pharmakologie, Toxikologie).

Der Zusammenhang von Dosis und Wirkung wird in der Phytotherapie als pharmakologisch charakterisierbar aufgefasst*.

In Deutschland wurde die moderne Phytotherapie bekannt durch das Gründungsmitglied der GPT Prof. Dr. Rudolf Fritz Weiß, der das erste Lehrbuch für Phytotherapie herausgab, und wird im Arzneimittelgesetz als Therapierichtung genannt.